Labskaus {lobscouse}


 

labskaus02An Labskaus scheiden sich die Geister. Die einen finden es superlecker, andere stört die Konsistenz und ekeln sich vor dem, was in der breiigen Masse so verarbeitet wurde. Mir schmeckt Labskaus jedenfalls wunderbar, wo auch immer ich es bisher gegessen habe. Allerdings hatte es noch nie selber gemacht. Ein Rezept dafür wurde mir mitten im Sommer beim Fernsehgucken geliefert, wo während einer Sendung Fischer erzählten, wie sie Labskaus zubereiten. Ich konnte gerade noch so alle aufgezählten Zutaten mitschreiben und dass das Fleisch eingelegt werden muss. Viel mehr wusste ich nicht, weswegen es eine Art Freistilkochen wurde, weswegen die Maßangaben auch eher vage sind.

Ich habe es für zwei Personen so gemacht:

3 Tage bevor das Labskaus serviert werden soll, ca. 300 g Rindergulasch in eine Salzlake einlegen.
Das Fleisch muss komplett bedeckt sein. Alles einmal täglich umrühren.
Am Tag des Kochens das Fleisch spülen und für eine gute Stunde auf kleiner Flamme kochen.
Danach gut abtrocknen lassen. Am besten ein paar Stunden bevor das Labskaus serviert werden soll.

Wenn das Fleisch gut trocken ist, in einem Zerkleinerer auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Gewünschte Menge Kartoffeln schälen und kochen.
1 große rote Beete kochen (oder einer gekochte verwenden). Ich hatte leider etwas zu wenig verwendet.
Meist wird hier eingelegte rote Beete verwendet, die noch einen säuerlichen Geschmack abgibt. Das nächste Mal dann.
Kartoffeln und Beete pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm stellen.
Dahinein wird das zerkleinerte Fleisch gegeben und alles durchgerührt.
Nebenbei 2 Spiegeleier braten.
Das Kartoffel-Beete-Fleisch-Püree dann mit dem Spiegelei sowie einem Rollmops, einem Matjes und einer Gewürzgurke anrichten.

Ich gebe zu, es gibt optisch ansprechendere Gerichte, aber es schmeckt göttlich.
Gerade diese Stampfmischung ist Zucker! Lasst es euch schmecken.

labskaus01

 

 

 

14 Gedanken zu “Labskaus {lobscouse}

  1. Ich geb zu, ich habs nie probiert. Ich bin ja eigentlich der experimentierfreudige Typ, aber als ich noch in Hamburg gewohnt hab wurde mir so flächendeckend davon abgeraten, dass es nie dazu kam. Vielleicht irgendwann… Mit Hirn konnt ich mich ja auch anfreunden ^^

  2. Das Gericht ist mir natürlich bekannt, da mein Mann ja aus Rostock stammt und auch wir haben dieses Gericht diskutiert. Er ist es sehr gern, ich habe es noch nicht probiert und kann mir daher kein Urteil erlauben.
    Es ist auf jeden Fall ein sehr eigenwilliges Gericht, was total gut zum Norden passt.
    Deine Fotos machen, wie immer, Appetit.
    Viele liebe Grüße, Synnöve

  3. Zwar finde ich den Titel des Rezepts immer interessant, weil so geheimnisvoll, aber bei Fisch hört’s bei mir ja auf! Ich nehme aber gern die Rote Bete und das Spiegelei🙂 Mahlzeit, wünscht Petra

  4. Mmmmhhhhh LECKER ! Kannst du mir einen Teller rüber scheiben ?😀
    Ich❤ Labskaus, habe es aber auch noch nie selbst gekocht, weiss aber wo man gutes Labskaus essen kann😉
    LG Angela

  5. Hallo! Sobald ich aus meinem Urlaub im Hotel Schlanders wiederkomme, werde ich dein Rezept mal ausprobieren =) Vielen Dank und schöne Grüße!

Ich freue mich über einen Kommentar. ♥

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