Magical Iceland X


Islandpferd – Iceland horse

Zuerst einmal möchte ich mich bei euch für den regen Zuspruch und die lieben Kommentare zu meinen Islandberichten bedanken. Ich freue mich von Herzen darüber und freue mich, euch damit auch eine Freude machen zu können. Ich hoffe, ihr bleibt weiter dabei.

First I have to thank you for reception and the kind comments to my Iceland report. I deeply rejoice about it and I’m glad to give you a pleasure with it. I hope you stay tuned.

Nach einem eher übersichtlichem Frühstück sind wir noch vor 9.00 Uhr auf der Straße. Über kleine Straßen fahren wir wieder zurück zur Ringstraße. Der Himmel ist nur teilweise bewölkt, und es ist recht sonnig. Die Straße führt hinauf auf die Hochebene Öxnadalsheiði, die hier eher ein Tal ist. Es ist von über 1000 m hohen Bergen gesäumt.Hier und da stoppen wir und machen Fotos. Manchmal auch direkt auf der Straße, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Es ist wunderschön hier. Besonders beeindruckend ist die Zinne Hraundrangi, von der man erzählt, dass auf der Spitze ein Goldschatz versteckt sei. Bisher haben Bergsteiger zwar nichts gefunden, aber sie haben vielleicht nur nicht richtig nachgeguckt.😉

After a neat breakfast we’re already before 9 o’clock on the road. By driving small roads we reach the ring road again. The sky is partly clouded and it is fairly sunny. The road leads up to the plateau Öxnadalsheiði, which actually is a valley seamed by more than 1000 m high mountains. From time to time we make a photo stop. Sometimes directly on the road if there is no other possibility. It’s really beautiful here. Especially the Hraundrandi pinnacle is impressive. It is said that on the top a treasure of gold is hidden. Until today the mountaineers haven’t found it, but maybe they haven’t checked it correctly.😉

Schlucht auf der Öxnadalsheiði – ravine at the Öxnadalsheiði

Felszinne Hraundrangi (die spitzeste) – rock pinnacle Hraundrangi (the most pointed one)

Das Straße führt nun stetig bergab und das Tal wird immer fruchtbarer und weiter. Die Sonne brennt ganz schön, und schon bald haben wir Akureyri, die Hauptstadt des Nordens, erreicht. Immerhin leben hier knapp 18.000 Menschen, und nach vielen Tagen sehen wir auch mal wieder Ampeln. Wir parken direkt am Hafen, wo wohl gerade zwei Kreuzfahrtschiffe festgemacht haben. So erobern wir mit hunderten, meist amerikanischen Touristen die Stadt.

The roads leads now downhill and the valley is getting more fertile and wider. It’s blazing hot sunshine and soon we reach Akureyri, the capital of the North. At least 18.000 people live here and after many days we see traffic lights again. We park at the habour and it seems so that two cruise ships moored just before us. So we conquer the city with hundreds of mostly American curise ship tourists.

Türmchen des Cafés Bláa kannan – turrets of the café Bláa kannan

Akureyrarkirkja

Denkmal „Der Siedler“ – memorial „The settler“

In der kleinen Fußgängerzone ist es rappelvoll, und oben an der Kirche drängen sich die Leute. Wir weichen lieber auf kleinere Nebenstraßen aus und sehen uns die schönen Häuser an. An einem Denkmal, das an den ersten Siedler und seine Frau erinnert, haben wir einen schönen Überblick über die Stadt und die umliegenden Berge. Es ist drückend heiß, und wir haben einen Bärenhunger.

The small pedestrian area is chock-full and up at the church the people huddle, too. We get out of the way and stroll in small side roads to enjoy the beautiful houses. As we reach the memorial which reminds of the first settler and his wife we have a wonderful view above the city and the surrounding mountains. It’s opressively hot and we are ravenously hungry.

Kreuzfahrtschiff, Kutter und Enten – cruise ship, cutter and ducks

In einem schönen und sehr stark von Isländern frequentierten Restaurant legen wir erst einmal Pause ein. Wir bestellen Pizza und Salat. Suppe und weitere Salate sowie Brot vorweg sind kostenlos. Der obligatorische und kostenlose Krug mit eisgekühltem Wasser steht natürlich auch schon längst auf dem Tisch. Das Essen ist köstlich und wir fühlen uns richtig wohl. Am Hafen sitzen wir noch schön in der Sonne, aber dann wird es langsam Zeit, die Stadt wieder zu verlassen, und nach einem kurzen Tankstop geht’s weiter Richtung Osten. Die Sonne brennt, das Autothermometer zeigt 26°C an und der Mietwagen hat keine Klimaanlage. Welche man ja in einem normalen Island-Sommer auch nicht brauchen würde.

We have a break in a beautiful restaurant which is much-frequented by Icelanders. We order pizza and salad. Soup, bread and more salad in addition is free.  And of course the obligatory and free pitcher with icecold water is already standing on the table. The food is delicious and we feel at ease. Later we sit in the sun at the habour, but then it’s time to leave the city. And after a short refuelling stop we head out in eastern direction. It’s really hot now and the car thermometer shows us 26°C. Our rental car has no air condition what isn’t necessary in a normal Icelandic summer, neither.

Sturmgepeitschtes Ljósavatn – storm-beaten Ljósavatn

Die Straße schraubt sich wieder einen Bergpass hoch, und gleich wieder begab ins Fnjóskadalur. Am Ljósavatn stoppen wir kurz. Hier ist es irre stürmisch. Wir können uns kaum auf den Beinen halten. Vom gegenüberliegenden Berg kommen so derartig starke Fallwinde herunter, wie ich es noch nicht erlebt habe. Wenigstens ist uns jetzt nicht mehr zu warm.😉 Nur wenige Kilometer weiter halten wir am Goðafoss (Wasserfall der Götter). Der Wasserfall ist nicht sehr groß, aber wunderschön. Auch hier ist es sehr windig und der Staub wirbelt durch die Luft. Es sind viele Menschen hier, aber wir genießen die Schönheit des Wasserfalls ausgiebig.

The road swirls up another mountain pass and directly downhill into the valley Fnjóskadalur. We stop at the Ljósavatn. It’s pretty squally here. We can barely stand on our feet anymore. The fall winds from the opposite mountain are so strong in a way I’ve never experienced before. At least we’re not warm anymore.😉 Only few kilometers  further we stop at the Goðafoss (waterfall of gods). It’s not that big but very beautiful. Also here it’s pretty windy and the dust is whirling through the air. Here are many people but we enjoy the beauty of the waterfall immensely.

Goðafoss

Schwupps über einen kleinen Berg und dann biegen wir auch schon wieder von der Ringstraße ab, um zu unserem Übernachtungsziel zu kommen. Wir sind auf einem Bauernhof untergebracht, der Zimmer, Hütten und eben unser etwas versteckt stehendes Gästehaus vermietet. Wir sind völlig begeistert von unserer komfortablen Unterkunft. Es gibt nur fünf Zimmer, ein großes Wohnzimmer, große Küche, Essbereich, zwei moderne Bäder, allein der Flur ist schon fast 3 m breit. Alles ist sehr großzügig und geschmackvoll.

Hey presto we drive over a small mountian and turn off from the ring road again. We’re accomodated on a farm which is renting  out rooms, cottages and our a little bit hidden guest house. We’re absolutely excited about it. It has only five rooms, a big living room, a spacious kitchen, dining area, two modern bathrooms. The very hall is nearly 3 m wide. All is spacious and in good style.

Unser Gästehaus für die nächsten drei Nächte – Our guesthouse for the next three nights

Wir genießen die Ruhe, kochen uns Kaffee und lassen den Gott einen guten Mann sein. Es ist herrlich, die Füße hochlegen zu können und mal für drei Nächte ein und dieselbe Unterkunft zu haben. Auf weitere Ausflüge haben wir heute keine Lust mehr, schließlich haben wir Urlaub.🙂 Und morgen ist auch noch ein Tag.

We enjoy the silence, brew coffee and let things slide. It’s wonderful to put the feet up and to know we stay here for the next three nights. Today we’re run out of steam to do some more trips. Finally we’re here for holiday. :)  And there’s always tomorrow.

17 Gedanken zu “Magical Iceland X

  1. Die knalligen Farben der Häuser kommen richtig gut. Der Wasserfall ist ein Traum und eure Unterkunft sieht fatastisch aus. Ja, manchmal muss man sich beim Herumreisen erinnern, dass man ja Urlaub hat.
    Und noch mal danke, dass du deine Eindrücke mit uns teilst🙂

  2. Ahhhh – da wird mir direkt ein kleines bisschen wärmer…Danke, dass Du uns noch mal mit in den Sommer nimmst. Ich hätte gar nicht gedacht, dass es solch hohen Temperaturen überhaupt auf Island gibt🙂 Wie erinnerst Du Dich bloß noch an soviel Einzelheiten Eurer Reise? „…Über einen kleinen Berg…und um die Ecke…“ Hast Du alles aufgeschriebenen? Das macht Deinen Bericht so wunderbar authentisch! Und ich freu‘ mich über das Pony! Liebe Grüße, Anette

    • Die Temperaturen waren in der Tat ungewöhnlich. Alles über 20°C ist eine Hitzewelle in Island. Es war wohl ein Jahrhundertsommer. Ich habe jeden Abend ca. eine Stunde Tagebuch geführt; daher „weiß“ ich es auch noch alles so genau.😉

  3. Wieder ein wunderbarer Bericht. Vielleicht solltest Du die Berichte gesammelt als kleines Buch herausgeben. Du schreibst so wunderbar. Es liest sich alles ganz flüssig. Die Fotos sind phantastisch. Meine Favoriten sind das Pferd, die Brücke und der Wasserfall.
    Viele Grüße Synnöve

  4. Einfach unglaublich traumhaft schön. Die Wasserfälle, das Licht-Schattenspiel der Wolken auf den grünen Hängen, die karge, endlose Weite… Traumland.

    Lieber Gruß,
    Katja

  5. Really nice pictures! Akureyri is my favorit town in Iceland and the place where I want to live🙂

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