Magical Iceland VI


Detail des gestrandeten Schiffswracks „Garðar BA 64“ am Ösafjörður
details of the stranded ship wreck „Garðar BA 64“ at Ösafjörður

Das Frühstück fällt heute etwas spartanischer als gewohnt aus, was aber nicht schlimm ist, da sogar Nutella da ist.😉 Außerdem erfahren wir in einer Unterhaltung mit dem Gastgeber Interessantes über das Verhältnis der Dänen zu Island und Grönland. Er verkauft auch handgestrickte Islandpullover (Lopapeysa), von denen ich sofort einen kaufen muss.🙂 Den zeige ich euch später mal.

The breakfast is a little bit spartan today, but it doesn’t matter, because there is Nutella.😉 In addition we have a nice talk with our host about  the relationships between Danes, Icelander and Greenlander. He sells handknitted Icelandic sweaters (Lopapeysa), too. And of course I have to buy one. I show you another time.

Klippe Latrabjarg – cliff Latrabjarg

Als erstes geht’s zur Klippe Latrabjarg, die 14 Kilometer lang und bis zu 400 m hoch ist. Hier brüten Millionen Seevögel und wir hoffen, dort noch welche anzutreffen. Ein kleines Stück nehmen wir noch drei französische Tramper samt riesigen Rucksäcken mit, um dann nach 25 km Buckelpiste endlich anzukommen. Von weitem ist schon das Geschrei der Seevögel zu hören. Auch Papageientaucher sind noch da, die sehr zutraulich und lustig anzusehen sind.

First we drive to the cliff Latrabjarg which is 14 kilometres long and up to 400 m high. Here breed millons of sea birds and we hope to see some. We give a short lift to three French hitchhikers with big backpacks. And after 25 km we arrive finally. From a distance we can hear the sea birds screaming. And puffins are there, too. They are really trusting and funny to observe.

Papageientaucher – Puffin

Auf der selben Straße fahren wir zurück, vorbei an unserem Gästehaus (wo unser Gastgeber gerade Bettwäsche aufhängt), wieder auf der „road of death“ bis wir nach vielen Kilometern endlich Asphalt unter den Rädern haben. Ein Bergpass führt in den nächsten Ort, wo kurz danach wieder eine Schotterpiste beginnt. Wir fahren viele kleine Fjorde am Arnarfjörður (Adlerfjord) aus und halten dann bald Mittagsrast mit anschließendem Bad in einem Hot pot mit herrlichem Blick auf Fjord und Berge. Diese natürlichen Hot pots gibts hier an vielen Stellen, bei diesem gab es sogar WC und Umkleidekabinen. Leider habe ich vergessen, Fotos zu machen.

We drive back on the same road, past our guesthouse (where our host just hangs out some bed linen), and we pass our „road of death“ once again until we reach the asphalt road. A mountain pass leads to the next hamlet and shortly after that a gravel road starts. We drive around many fjord arms in the Arnarfjörður (eagle fjord) and have a lunch break. And after that we soak into a natural hot pot with spectacular view to the fjord and mountains. There are many of those hot pots in Iceland and with this one you can find even WC and changing rooms. Unfortunately I forgot to take a picture.

Leuchtturm Bjargtangaviti – dahinter kommt nur noch Grönland (ca. 300 km entfernt)
lighthouse Bjargtangaviti am Latrabjarg – beyond is only Greenland (ca. 300 km away)

Die Wärme des Wassers tut richtig gut und wir fühlen uns gleich richtig frisch. Durch das Rütteln und die extreme Konzentration, die das Fahren auf Schotterpisten verlangt, sind wir dann bald schon wieder etwas matt, genießen aber bei kurzen Stops die Landschaft und die Stille. Es ist auch heute wieder nahezu windstill und die Ausblicke atemberaubend. Nach einer guten Stunde Fahrt stoppen wir am Wasserfall Dynjandi, der sich malerisch über mehrere Stufen in die Tiefe stürzt.

The warmth of the water is relaxing and we feel really refreshed after that short bath. But by all the shaking and the fact that you need to be extremely concentrated when driving gravel roads we start to be tired. But at short stops we enjoy the awesome landscape and the silence. It’s calm again today and the views are breathtaking. After a hour we reach the waterfall Dynjandi which tumbles down in a very picturesque way.

Breiðavík

Hier sammeln sich logischerweise alle möglichen Touristen. Wir sind hier mindestens eine Stunde Schotterpistefahrt in jede Richtung von einer menschlichen Siedlung entfernt, trotzdem gibt’s hier supersaubere Sanitäranlagen mit Spendenkasse. Das funktioniert hier echt. Nirgends habe ich in Island ein dreckiges Klo gesehen.

Logically we meet many tourists here. In each direction we are a hour drive away form the next human settlement. Nevertheless we find clean sanitary facilities which you can support by a donation into a box. And it works. Nowhere I saw a dirty toilet in Iceland.

Flugsandfeld (in der Nähe der „road of death“ – field of drifting sand (near „road of death“)

Der dritte Bergpass für heute liegt vor uns. Die Schotterpiste schraubt sich in schwindelerregende Höhen, so dass wir schon daran denken, erneut den Titel „road of death“ zu vergeben.😉 Wir sehnen so langsam das Örtchen Þingeyri herbei. Ab hier gibt’s wieder Asphalt. Wir brechen in Jubel aus, als wir wieder ruhig rollen und schneller vorwärts kommen. Das war jetzt ein Ritt auf 150 km Schotterpiste am Stück. Den letzten Bergpass fahren wir dann mit links,  er führt teils durch einen Tunnel.

The third mountain pass of the day lies before us. The gravel road raises into dizzy hights so that we consider to name it „road of death“, too.😉 We long for the hamlet Þingeyri because the gravel road ends here. We cheer madly after reaching the asphalt road after 150 km gravel road at a stretch. The last mountain pass is easy to drive (partly in a tunnel).

Wasserfall Dynjandi – waterfall Dynjandi

Unser Gästehaus für die bächsten beiden Tage steht in Suðureyri, einem kleinen Fischerdorf mit gut 300 Einwohnern. Wir sind ziemlich geschafft nach dem langen Tag im Auto und freuen uns nach dem Beziehen des Zimmers auf unser Abendessen, welches wir im Restaurant unseres Gästehauses/Hotels einnehmen: gebratener Dorsch mit Aioli-Sauce, Kartoffelspalten und Salat sowie gebratener Wels mit Cognac-Sahne-Sauce, Kartoffelspalten und Salat. Und ich kann wirklich sagen, das ist der beste Fisch, den ich bis zu diesem Moment gegessen habe. Satt und zufrieden freuen uns schon auf den morgigen Ruhetag.

Our guesthouse for the next two days is situated in the small fishing hamlet Suðureyri. We are exhausted after all the long hours in the car. For dinner we enjoy the excellent kitchen in our guesthouse/hotel: fried cod with aioli sauce, potato wedges and salad as well as fried cat fish with cognac-cream-sauce, potato wedges and salad. I can really say that was the best cod I’ve ever eaten until this moment. Full and satisfied we’re looking forward to the rest day tomorrow.

Weite Aussicht in den Westfjorden – wide view in the West Fjords

15 Gedanken zu “Magical Iceland VI

  1. ooh ich bin so neidisch, dass Du Puffins gesehen hast! Das hat mir zu meinem vollendeten Glück leider noch gefehlt! Und was würde ich gerade für ein Bad in einem der natürlichen Hot Tubs geben…🙂

  2. Ist das toll, das Du uns noch weiter mit auf Islandtour nimmst!!! Wieder zauberhafte Naturfotos und so ein Bad fühlt sich bestimmt fast unwirklich an, was? Und hör mal: Den Pulli möchte ich aber schon möglichst schnell sehen – solche Ankündigungen machen mich immer super neugierig…Bei mir regnet es, alles grau in grau…Liebe Grüße, Anette

  3. Wegen mir muss es keinen Ruhetag geben, ich lass mich gern auch jeden Tag immer weiter von Dir durch Island führen. Was für eine Traumlandschaft.
    Was mir auffällt: Gästehaus scheint in Island relativ zu sein, wenn ich lese und teilweise ja auch sehe, was Ihr dort am nördlichen Ende der Welt in völliger Einöde aufgetischt bekommt. Das klingt so lecker.
    Fotos vom Hot Pot hätte ich ja jetzt zu gerne gesehen…🙂

    Herzlich, Katja

  4. So hätte ich Island jetzt nicht vermutet und die Fotos sind wunderschön, auch der Papageinetaucher ist klasse.
    Saubere Toiletten, davon können sich die Autobahnraststätten mal eine Scheibe abschneiden, denn manche mag man gar nicht betreten.
    Freue mich schon, wenn du den Pulli zeigst.

    LG Mathilda🙂

  5. Diese Landschaft … wieder einmal bin ich überwältigt von der Schönheit. Es macht mir sehr viel Freude deinen Reisebericht zu lesen und die Bilder anzuschauen.

    Islandpullover gefallen mir und ich hätte mir ganz sicher auch einen gekauft. Kann dich gut verstehen.🙂

    Liebe Grüße zum Wochenende

    Bärbel

  6. Wow..diese Reise mit Dir macht unheimlich viel Spaß! Einzigartige Aufnahmen..die mit dem Papageientaucher finde ich absolut süß😉..und um Deinen Pullover beneide ich Dich!
    GlG,Laura

  7. Great series!! Must have been so nice to see the lovely puffin!! And the waterfall is amazing…I dream myself away for a while looking at your photos :))

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