Magical Iceland IV


Steile Basaltklippen bei Arnastapi – Steep basalt cliffs near Arnastapi

Nach leckerem Frühstück mit Räucherlachs, gesalzenem und geräuchertem Lamm, O-Saft, Tomaten, Süßkram usw. machen wir uns bei heute mal bewölktem Himmel auf, den Snæfellsnesjökull per Auto zu umrunden. Also wieder zurück über den Bergpass und Stop in Búðir. Dort findet sich eine Kirche ganz in Nähe zu einem Sandstrand. Schwarze Lavabrocken liegen überall herum. Wir sind allein hier. Nur am nahen Hotel Búðir ist ein wenig Betrieb.

After a delicious breakfast with smoked salmon, salted and smoked lamb, orange juice, tomatoes, sweets etc. we start our car trip around the Snæfellsnesjökull. Today it’s cloudy. First stop is Búðir. There you’ll find a black church near to a sand beach. Black lava chunks lies around. We are alone here. Only in the near Hotel Búðir it’s a little more lively.

Kirche in Búðir – Church in Búðir

Niesel ist in der Luft – drizzle is in the air

Ein paar Kilometer weiter westlich, bewundern wir in Arnastapi  die steil abfallende Küste aus Basalt. Das ist äußerst eindrucksvoll. Hier tummeln sich auch recht viele Leute und auch ein paar Seevögel können den Felsen etwas abgewinnen. Hinter der Siedlung steigt der 526 m hohe Berg Stapafell auf. Es wird erzählt, dass der Berg das zu Hause von Elfen ist.

A few kilometres west we admire the steep coastline made by basalt in Arnastapi. It is absolutely impressive. Many people strolling around and some sea birds take pleasure in the steep cliffs, too. Beyond this small hamlet raises the 526 m high mountain Stapafell. It is said that the mountain is home of elves.

Wohnsitz von Elfen: der 526 m hohe Stapafell – Home of elves: the 526 m high Stapafell

Ein kurzer Sprung ist es nach Hellnar, wo wir das Snæfellsnes Nationalparzentrum besuchen. Hier erfahren wir einiges über die Halbinsel, die Fischerei und die Vulkane. Außerdem wärmen wir uns erstmal auf, da es doch recht frisch ist. Von Regen aus den dunklen Wolken werden wir verschont. Im Gegenteil der Himmel hebt sich sogar und wir genießen einen kleinen Spaziergang zum wassergefüllten Krater Bardalaug. Später geben die Wolken auch noch den Snæfellsnesjökull frei, aber nur für ein paar Minuten.

From here it’s only a short hop to Hellnar, where we visit the Snæfellsnes Nationalpark Center. We learn a lot about the Snæfellsnes peninsula, the fishing and the vulcanos. In addition we warm up a little bit because it’s quite fresh outside. We’ll be spared from rain. On the contrast the sky clears up and we enjoy a short walk to the water filled crater Bardalaug. Later the clouds set free the Snæfellsnesjökull but only for few minutes.

Snæfellsnesjökull

Felsnadeln Lóndrangar (hinten Leuchtturm Malarrif)
rock needles Lóndranger (lighthouse Malarrif in the background)

Wir machen einen weiteren, kurzen Abstecher zur Küste, um die Felsnadeln Lóndrangar zu sehen. Von hier sieht man auch den Leuchtturm Malarrif. Durch das Lavafeld Drangahraun fahren wir nach Djúpalón/Dritvik. Hier gibt es zwei kleine Seen und einen phantastischen Strand, der aus schwarzen Kieseln besteht. Auf dem Strand liegen noch rostige Wrackteile eines englischen Trawlers, der hier vor über 60 Jahren gestrandet ist. Den Wechsel der Landschaften auf so wenig Raum finde ich grandios. Erst Sandstrand, dann Basaltklippen und jetzt schwarzer Kieselstrand.

We take a detour to the coast for watching a pair of steep and sharp rock needles called Lóndrangar. From here we can also see the lighthouse at Malarrif. A short drive through the lava field Drangahraun leads us to Djúpalón/Dritvik. Two small lakes are situated here and a phantastic black pebble beach. There you can see the remains of an English Trawler which stranded over 60 years ago. The changes of the landscape in such little space is magnificent, I think. First, sandy beach then basalt cliffs now black pebble beach.

Strand bei Djúpalón/Dritvik – Beach near Djúpalón/Dritvik

So langsam sind wir erschlagen von den Eindrücken und lassen die eine oder andere Sehenswürdigkeit aus. Man könnte einen ganzen Urlaub nur hier verbringen. Wir bewundern dann aber noch das kleine Fischereimuseum in Hellisandur. Zu Abend essen wir heute im Gästehaus/Hotel. Das erste Mal überhaupt esse ich Bacalao. Gepaart mit Kartoffelstampf, Bacon und Cherrytomaten ist es ein Höchstgenuss. Der Fisch ist superzart und zergeht auf der Zunge. Jetzt weiß ich, warum die Skandinavier und Südeuropäer darauf abfahren.🙂

Slowly we get overwhelmed and tired by all these impressions. So we miss some sights, but still admire the small fishing museum in Hellisandur. You could spend a whole holiday on that peninsula. Later we have dinner in our guesthouse/hotel. It’s the first time ever that I eat Bacalao. Along with mashed potatoes, bacon and cherry tomatoes it’s a culinary pleasure. The fish is superbly tender and melts in my mouth. Now I know why Scandinavian and South Europeans are fanatical about it.🙂

Lebenswille – Will to live

Den nächsten Tag geht’s in die Westfjorde – Next day we’ll drive to the West Fjords.

31 Gedanken zu “Magical Iceland IV

  1. wow, wunderschöne bilder! schade, dass wir dort nicht hingekommen sind! bei mir geht es heute lustigerweise auch weiter mit der berichterstattung😀

  2. Wie du schon geschrieben hast: eine unglaubliche und beeindruckende Vielfalt an verschiedenen Landschaften. Und in Nähe der Elfen wart ihr also auch🙂

  3. Wow, wow, wow. Ich hab Gänsehaut beim Betrachten deiner Fotos, sie sind einfach fantastisch. Die Farben, die Wolken, die Steine, die Lichtstimmung, das Mystische.
    Ich will auch mal nach Island. Vielen Dank, dass Du uns so viele Bilder zeigst und die Beschreibungen dazu sind auch wunderbar.
    Wobei ich ein Foto des Bacalhau auch genommen hätte – um den bin ich nämlich in Portugal rumgeschlichen, hab ihn aber dann doch nicht gegessen. Obwohl er bei Lidl dort sogar auf Paletten gestapelt liegt…😉

    Herzlich, Katja

  4. So schöne Fotos von dieser rauhen aber wunderbaren Landschaft. Ich bin wie verzaubert und spüre den Drang, auch dieses Land sehen zu wollen.
    Viele Grüße Synnöve

  5. Wow,

    das erste Bild ist ja schon so beeindruckend, dass man gleich losfahren möchte. Der Titel stimmt vollkomenn – magical and unbelievable beauty!

    Lieber Gruß von Senna

  6. So allmählich bekomme ich Reisefieber!😉

    … und dann auch noch der wunderbar schwarze Strand – erinnert mich ein wenig an Lanzarote.

    Danke dir für die schönen Bilder / Reisebericht.🙂

    Liebe Grüße

    Bärbel

  7. Hallo guten Tag das sind ja herrliche Fotos besonders die steilen Basaltklippen einfach unbeschreiblich schön das ist genauso schaurig wie wunderschön,wünsche dir eine schöne glückliche Woche Klaus

  8. Bacalao, ist das nicht dieser mit Salz haltbar gemachte Trockenfisch? Ich meine, den habe ich in Lissabon vor vielen Jahren mal gegessen…war sehr gut. Deine Fotos sind wundervoll – besonders das erste und ich freue mich so, dass es noch weitergeht mit Deinem Bericht. ❤ Anette

  9. Now I really need to go back so that I can visit this part of Iceland🙂
    Thanks for sharing this – I knew I had missed out on something good!

  10. Wunderbare Fotos hast Du auf deinem Blog. Manchmal muss man nur richtig hinschauen, um die Schönheit der Welt einfangen zu können. Egal wo man ist, überall lauern wunderbare Momente für die Kamera. Da ich auch liebend gern fotografiere, werde ich jetzt öfter mal bei Dir vorbei schauen🙂

    LG
    Mary-Jane

  11. Was für eine Landschaft! Wie klein man sich als Menschlein fühlt, wenn man sieht, wie die Kräfte der Erde wirken. Diese Basaltsäulen! Das erinnert mich an die Eifel, eine ebenfalls vulkanisch geprägte Mittelgebirgslandschaft.

Ich freue mich über einen Kommentar. ♥

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s