Magical Iceland III


Vulkankrater Eldborg – vulcano crater Eldborg

Der Tag beginnt mit einem grandiosen und reichhaltigem Frühstück in der Villa nebenan. Vom Esszimmer haben wir einen atemberaubenden Blick auf das Meer. Weit draußen können wir einen Schwarm Seevögel beim Jagen beobachten. Unsere Gastgeberin ist wahnsinnig nett und ihr selbstgebackenes Brot schmeckt himmlisch.

The day starts with a magnificent and rich breakfast in the Villa next door. From the breakfast room we have a breathtaking view to the sea. Far out we see a swarm seabird hunting for fish. Our hostess is really lovely and her freshly-baked bread is heavenly.

Basaltwand Gerðuberg – basalt wall Gerðuberg

Aber irgendwann ist auch das schönste Frühstück vorbei und wir machen uns bei strahlendem Sonnenschein und stahlblauem Himmel auf zum Krater Eldborg. Der ist nur eine Autostunde entfernt und wir sehen schon von weitem die Halbinsel Snæfellsnes. Es ist inzwischen sehr windig und kühl, der Wanderweg ist aber leicht zu gehen und führt durch Staub, Lava und niedrige Büsche. Das letzte Stück kraxeln wir dann auf den Kraterrand. Hier werden wir vom Wind fast umgeblasen. Der Ausblick ist weit und reicht bis zum fast 100 km entfernten Vulkankegel Snæfellsnesjökull.

But sometime the best breakfast is over and so we drive at bright sunshine and steelblue sky towards the crater Eldborg. It’s only one hour drive away and we can see already the Snæfellsnes peninsula afar. In the meantime its getting cold and windy. The hiking trail is easy to go and leads through dust, lava and tiny bushes. The last metres to the edge of the crater we have to climb a little bit. Here the storm is almost blown us away. The view is wide and we can see the vulcano crater Snæfellsnesjökull in almost 100 km distance.

Kaffeepause mit Blick zum Snæfellsnesjökull – coffee break with view to Snæfellsnesjökull

Nach der Rückkehr am Auto fahren wir weiter zur Basaltwand Gerðuberg. Diese ist viele hunderte Meter lang und absolut eindrucksvoll. Dann sind wir drauf auf der Halbinsel Snæfellsnes, die etwas ganz Besonderes für mich ist. Der Snæfellsnesjökull soll lt. einer Werbebroschüre eines der sieben Energiezentren der Erde sein. Aber auch wenn diese Info nur der Phantasie eines Werbetexters entsprungen sein sollte, der Berg hat eine wirklich unglaubliche Anziehungskraft.

Later we drive to the basalt wall Gerðuberg. It’s several hundreds metres long and absolutely impressive. Then we’re on the Snæfellsnes peninsula which is really something special to me. If you can trust an advertising brochure the Snæfellsnesjökull is one of seven energy centers of the earth. But even if it’s only a phantasy of an advertising expert i have to say this mountain has a really big attraction.

Wasserfall Bjarnarfoss – waterfall Bjarnarfoss

Im Abenteuerroman Jules Vernes „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist hier der Einstieg zu eben jenem Mittelpunkt. Auch wenn ich als Kind seine Bücher verschlungen habe, konnte ich mich nicht daran erinnern. Bei unserer Weiterfahrt liegt der Vulkankegel nun immer sichtbar vor uns. Zwischendurch stärken wir uns noch mit Waffeln und Kaffee und freuen uns über das geniale Wetter und diese überwältigende Landschaft.

In the novella „The journey to the middle of the earth“ by Jules Verne the Snæfellsnesjökull is the access to the earth center. As a child I was a big fan of Jules Verne and read many books, but I couldn’t remember that. As we drive further the vulcano is always to see. In between we take a rest with some delicious waffles and coffee. We are happy to have such good weather and can see such overwhelming landcape.

Annas Fischsuppe im Gamla Rif Kaffihús – Anna’s Fish Soup in Gamla Rif Kaffihús

Vorbei am Bjarnarfoss fahren wir über einen Bergpass, in dem wir in Wolken versinken, und erreichen dann bald das kleine Fischerdorf Rif, wo wir zwei Nächte übernachen werden. Das Gästehaus ist mehr ein Hotel, so dass wir wieder ein eigenes Bad haben. Das Zimmer ist supermodern, was man von außen wieder nicht vermuten würde.😉 Die Aussicht von unserem Zimmer geht nach Osten und wir blicken direkt auf den Snæfellsnesjökull. Welch eine Freude. Nach einer kleinen Runde durch das kleine Örtchen (gut über 100 Einwohner) stärken wir uns im Gamla Rif Kaffihús bei einer leckeren Fischsuppe. Das Rezept habe ich sogar zufällig im Internet gefunden. Wer es nachkochen möchte, bitte schön!

Passing the Bjarnarfoss we drive above a mountain pass  where we get into some clouds. But soon they’re away again and we arrive the tiny fishing village Rif where we’ll stay two nights. The guesthouse is a hotel and so we have an own bathroom again. The room is ultramodern what you couldn’t expect if you see it from outside.😉 The view from our room is to the east and we can see directly to the Snæfellsnesjökull. What a joy. After a little walk through that tiny place (ca. 100 inhabitants) we eat a delicious fish soup in Gamla Rif Kaffihús. By chance I found the receipe in the internet. If you  want to try it. There you go!

Abendstimmung in Rif – evening mood in Rif

15 Gedanken zu “Magical Iceland III

  1. Ach, das ist doch eine schöne Vorstellung, auf Island den Einstieg zum MIttelpunkt der Erde zu finden … Aber immerhin stoßen hier Nordamerika und Europa zusammen. Ich habe mal gelesen, auf Island gäbe es auch Touren, die zu Elfen führen, das fände ich auch spannend. Wunderbare Fotos!

  2. Traumhaft schöne Bilder von Eurem Ausflug und wunderbares Wetter, wodurch die Farben schön leuchten. Phantastisch ! Viele Grüße Synnöve

  3. Vielen Dank für die grandiosen Bilder und den tollen Reisebericht. Das liest sich wie Butter und klingt wie Musik in meinen Ohren. Das mit dem Energiezentrum glaube ich sofort, denn mich ziehen Bidler von Island magisch an und ich bin da ziemlich empfänglich. Laut einem obskuren Computerprogramm soll meine seelische Heimat auch dort liegen (oder in Kanada, oder in Neuseeland, oder auf Madagaskar) – errechnet aus Geburtsdaten und Sternenkonstellationen. Auch die anderen Länder würden passen, denn sie faszinieren mich auch sehr.
    Die Basaltwand ist unglaublich – ich kann mir immer gar nicht vorstellen, dass diese Bruchform natürlich entstehen kann.
    Den Vulkan habe ich erst vor ein paar Tagen im Fernsehen gesehen, als der Spielfilm nach Jules Verne mit Brandon Fraser lief…
    Wunderschön beschreibst Du Eure Reise, da macht es ganz viel Freude, hier nachträglich mitzureisen.

    Herzlich, Katja

  4. Du bringst mir mit Deinen Berichten echt den Norden nah:) Ich wiederhole mich, aber es scheint dort soooo magisch zu sein…Ich hoffe, es kommen noch weitere Berichte! Ganz toll!!❤Anette

  5. It is very nice to read about your clock-wise road trip ! We did the opposite😀 And we finished our trip under heavy rain, so, seeing all of these under the sun makes me extremely jealous but also happy to be able to see it under another light🙂

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